Archiv für April 2015

Kommentar zu: „Für eine Friedensarbeit – in der gestritten und gehandelt werden kann“

Kommentar zu: „Für eine Friedensarbeit – in der gestritten und gehandelt werden kann (von Thomas Kachel)“ Stellungnahme zum Verlauf der Sitzung der AG Frieden und Gedenken der LINKEN Leipzig am Donnerstag, dem 26. März 2015

Quelle: Mitteilungsblatt: Zeitung der Partei DIE LINKE. Nr. 04/15, Seite 10.

Warum nimmt jemand Stellung zum Verlauf einer Sitzung, bei der er selbst nicht anwesend war? Thomas Kachel jedenfalls tat dies jüngst im Mitteilungsblatt der Linken Leipzigs: Es geht um das denkwürdige Treffen der AG „Frieden und Gedenken“ vom 26.03.2015, dessen Verlauf er „zutiefst bedauert“.1

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Kritischer Frieden Leipzig zu „TTIP Aktionstag“

Die Initiative Kritischer Frieden beteiligt sich an der Demonstration des „Netzwerk Vorsicht Freihandel“ gegen TTIP am 18.04. um 14 Uhr auf dem Leipziger Marktplatz.

Ebenso wie viele andere Menschen halten wir TTIP für undemokratisch und intransparent und sehen darin einen massiven Angriff auf demokratische und rechtliche Standards. Wir warnen jedoch ausdrücklich davor Freihandel pauschal zu verdammen und die Angleichung von Standards generell abzulehnen.

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Selbstverständnis von Kritischer Frieden Leipzig

Die Initiative Kritischer Frieden Leipzig versteht sich als Plattform, die sich umfassend mit ursächlichen und moralischen Gründen von Krieg und Frieden auseinandersetzen will. Wir wollen friedenspolitische Themen wieder auf die Agenda setzen und diskutieren. Wir sind überzeugt, dass dies gerade im digitalen Zeitalter in dem Kriege zunehmend mit den Mitteln des Internets, der Medien und der Wirtschaft geführt werden, dringend notwendig ist. Nur noch selten sind Kriege Eroberungskriege entlang der Grenzen. Dabei ist für uns klar, dass die Antwort auf Krieg nicht die Rückkehr zu einem veralteten Begriff der Nation sein kann. Weltpolitische Autarkiebestrebungen in einer Welt, die durch Internet und Medien enger zusammengerückt ist, die Grundlage von neuen Auseinandersetzungen schaffen.

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Erfahrungsbericht zur Veranstaltung „Friedenspolitik heute“

Wir vom KFL wurden, aufgrund unserer Vorfelderfahrung und thematischen Aufstellung, aus linken Kreisen auf die Veranstaltung: „Friedenspolitik heute – Die neue Welt(un)ordnung und ihre Konsequenzen für eine linke Außenpolitik“ hingewiesen. Der Titel ließ für uns eine zuvor bereits angemahnte, dringend notwendige Reflektion der LINKE Leipzig des Vorwurfs der Rechtsoffenheit von Friedensarbeit erwarten. Diese Hoffnung sollte bei uns, sowie bei anderen Angehörigen derselben Partei, wie sie uns im Nachhinein mitteilten, enttäuscht werden.

„Nicht nur die Welt hat sich verändert, auch die Friedensbewegung.“

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Friedenspolitik heute? – wo steht die LINKE

Die neue Initiative „Kritischer Frieden Leipzig“ kritisiert eine Veranstaltung des Stadtverbandes der LINKEN unter dem Motto: „Friedenspolitik heute: Die neue Welt(un)ordnung und ihre Konsequenzen für eine linke Außenpolitik“.

Auf dem Podium nehmen Personen Platz, die auf den, von Rechten dominierten, Montagsmahnwachen sprachen. Maßgebliche Personen der Montagsmahnwachen sind später zu LEGIDA gewechselt. Teile der menschenverachtenden Ideologie von LEGIDA wurden bereits auf den Mahnwachen vertreten. Eine Auseinandersetzung der bisherigen Friedensbewegung in Leipzig mit diesen Umständen hat es bis zum heutigen Tage nicht gegeben.

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