Archiv der Kategorie 'Pressemitteilung'

Kein Fest mit dem Militär – Gegen die Militarisierung der Gesellschaft

Die Initiative Kritischer Frieden Leipzig kritisiert die Aktivitäten der Bundeswehr auf dem Leipziger Stadtfest. Auch wenn man nachvollziehen mag, dass aus Sicht der Bundeswehr neues Personal notwendig sei, so ist das Stadtfest nicht der richtige Ort.

Die Bundeswehr ist eine Verteidigungsarmee. Das immer weiter ausgreifende Engagement der Bundeswehr im Ausland hat mit einer primären Verteidigungsaufgabe wenig zu tun. Die Werbeauftritte der Bundeswehr vermitteln zudem ein falsches Bild und verharmlosen systematisch militärische Konflikte. Es sollte nicht vergessen werden, dass der Dienst an der Waffe, die Vorbereitung zum Töten ist.

Gerade vor dem Hintergrund von komplexer werdenden Konflikten, die auch mit Mitteln der hybriden Kriegführung ausgetragen werden, ist es nicht angebracht, dass auf einem zivilen Volksfest militärische Einheiten auftreten.

Die Bundeswehr hat in der Nähe von Kindern und Familien nichts zu suchen. Wir fordern die Stadt auf die Bundeswehr vom Stadtfest auszuschließen. Kein Fest mit dem Militär.

Kritischer Frieden Leipzig, 05.06.2015

Kritischer Frieden Leipzig zu „TTIP Aktionstag“

Die Initiative Kritischer Frieden beteiligt sich an der Demonstration des „Netzwerk Vorsicht Freihandel“ gegen TTIP am 18.04. um 14 Uhr auf dem Leipziger Marktplatz.

Ebenso wie viele andere Menschen halten wir TTIP für undemokratisch und intransparent und sehen darin einen massiven Angriff auf demokratische und rechtliche Standards. Wir warnen jedoch ausdrücklich davor Freihandel pauschal zu verdammen und die Angleichung von Standards generell abzulehnen.

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Friedenspolitik heute? – wo steht die LINKE

Die neue Initiative „Kritischer Frieden Leipzig“ kritisiert eine Veranstaltung des Stadtverbandes der LINKEN unter dem Motto: „Friedenspolitik heute: Die neue Welt(un)ordnung und ihre Konsequenzen für eine linke Außenpolitik“.

Auf dem Podium nehmen Personen Platz, die auf den, von Rechten dominierten, Montagsmahnwachen sprachen. Maßgebliche Personen der Montagsmahnwachen sind später zu LEGIDA gewechselt. Teile der menschenverachtenden Ideologie von LEGIDA wurden bereits auf den Mahnwachen vertreten. Eine Auseinandersetzung der bisherigen Friedensbewegung in Leipzig mit diesen Umständen hat es bis zum heutigen Tage nicht gegeben.

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