Friedensarbeit zu definieren, finden wir ein spannendes Feld. Wir gehen hier einmal anders herum vor und lassen die Friedensarbeit sich selbst definieren. Die kommenden Wochen stellen wir euch Initiativen vor, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Teil dazu beitragen den abstrakten Begriff „Frieden“ mit Leben zu füllen. Dabei geht es um viel mehr, als die Abwesenheit von Krieg!

Eurient e.V. – Verein für transmediterranen Kulturdialog

Equilibre International e.V.

Flüchtlingshilfe für Syrer e.V.

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P.S.: Was tust du für den Frieden? Willst du dein eigenes Engagement hier vorstellen? Sprich uns an!

Eurient e.V. – Verein für transmediterranen Kulturdialog

Der Leipziger Eurient e.V., Verein für transmediterranen Kulturdialog, leistet seit 2004 einen aktiven Beitrag zur Förderung der Bildung, des Kulturaustauschs und zum Verständnis füreinander. Getragen von Engagierten mit unterschiedlichen Hintergründen macht der Verein sich die Begegnung mit den Ländern des Mittleren Ostens und Nordafrika zur Aufgabe. Er schafft Räume für Diskussionen über Grenzen hinweg und möchte der oft oberflächlichen Berichterstattung differenzierte Betrachtungen entgegensetzen. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.
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Equilibre International e.V.

Equilibre International e.V. wurde 2006 von afrikanischen Migranten in Leipzig gegründet. Wir engagieren uns hauptsächlich dafür, die Lehre der Vielfalt in der Gesellschaft zu verankern, die Völkerverständigung zu fördern und damit rassistischem Denken und Verhalten entgegenzuwirken. Wir führen beispielsweise Workshops zum Thema Vielfalt und Afrika in Schulen durch. Bei Afrika-Themenabenden für ein breiteres Publikum zeigen wir Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Afrikas und des globalen Nordens auf. Kontaktieren kann man uns unter info@eiev.de.
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Flüchtlingshilfe für Syrer e.V.

Der noch relativ junge Verein beschäftigt sich mit der Integration und Unterstützung von syrischen Menschen, die aufgrund des Krieges nach Leipzig und Deutschland flüchten mussten. Außerdem sammelt und transportiert er Spenden von hier zur syrischen Grenze, um die Situation der Menschen vor Ort zu verbessern.

„Seit inzwischen drei Jahren herrscht Krieg in Syrien. Millionen von Menschen sind auf der Flucht, wurden schwer verletzt oder sogar getötet. Wir als Verein „Flüchtlingshilfe für Syrer e.V.“ unterstützen die in Leipzig ankommenden Flüchtlinge, indem wir mit ihnen zu Ämtern gehen, Wohnungen suchen und Deutschunterricht anbieten. Gleichzeitig wollen wir aber auch den Menschen in Syrien, den Opfern des Krieges, helfen. Dafür haben wir eine Spendenaktion gestartet, deren Erlös den Menschen in der Stadt Kobane, an der syrisch-türkischen Grenze, zu Gute kommen soll. Aufgrund der Grenzlage und des erheblichen Trinkwasservorrats ist die Stadt strategisch sehr wichtig, weswegen die Terroror-ganisation Islamischer Staat (IS) seit Ende 2013 versuchte, die Stadt einzunehmen. Mit einer Großoffensive Mitte September 2014 begann der Angriff auf das Stadtgebiet, welcher bis zum Januar 2015 dauerte, als offiziell erklärt wurde, dass die Einheiten des IS vertrieben seien. Die Stadt wurde während dieser Zeit schwer zerstört und tausende Menschen mussten (erneut) flüchten.“
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